LE COPAIN

Le Copain wurde im Mai 1993 in der Westschweiz gegründet. Das Hauptziel des Vereins besteht darin, das enge Verhältnis zwischen Mensch und Hund zu benützen, um bei Erwachsenen und Kindern eine zugrunde liegende Krankheit zu lindern und dem Patienten eine bessere Funktionalität und grössere Selbständigkeit zu bringen. Dies bei körperlichen Behinderungen, Entwicklungsstörungen, Diabetes Anfallsleiden wie Epilepsie. Der Begleithund fördert damit auch die soziale Integration seines Meisters.

Mit  etwas mehr als zwei Monaten kommen Hundewelpen zu einer Gastfamilie (freiwillige Mitarbeiter von Le Copain), welche eine wichtige Rolle in der Grundschulung und -Erziehung des Hundes spielt. Um dies zu gewährleisten, werden die Gastfamilien  von ebenfalls freiwilligen Trainern eng begleitet und betreut. Ein Hund bleibt ca. 15 – 18 Monate bei seiner Gastfamilie, bevor er in das Zentrum für die spezielle Ausbildung nach Granges (Kt. Wallis) kommt. Dort werden die Hunde intensiv während 6 Monaten von spezialisierten Hunde-Erzieherinnen geschult, bevor sie an die Begünstigten abgegeben werden können. Le Copain bleibt Besitzer des Hundes, und der Begünstigte übernimmt die volle Verantwortung für seinen Hund. Le Copain behält einen engen Kontakt mit dem Begünstigten und dessen Begleithund, um eine positive Weiterentwicklung zwischen beiden zu fördern und einen hohen Grad der Funktionalität der beiden sicher zu stellen.

 

Der Assistenzhund kann durch seine Dienstleistungen einer körperlich (motorisch) behinderten Person das tägliche Leben erleichtern und deren soziale Autonomie verbessern. Der Begleithund unterstützt behinderte Kinder oder Erwachsene bei Ihrer Weiterentwicklung. Er kann sie stimulieren, beruhigen oder erwecken, verbessert damit ihr Krankheitsbild und fördert auch ihre Eingliederung in deren Umfeld. Der Hund passt sich laufend dem Umfeld des Begünstigten an und dies immer zu dessen Vorteil. Dadurch entwickelt sich zwischen dem Begünstigten und seinem Kameraden eine enge, wunderbare Beziehung.

Der Signalhund, welcher einem Epileptiker bei der Bewältigung seiner Probleme beisteht, ist heute auch im Ausbildungsprogramm von Le Copain enthalten. Er kann einen drohenden Anfall vorzeitig erkennen, seinem Meister den Beutel mit den Medikamenten bringen und ihn bis zum Erlangen des vollständigen Bewusstseins und Funktionalität begleiten und unterstützen.  Dasselbe gilt für Personen, die an Narkolepsie oder ähnlichen Anfallsleiden erkrankt sind, z.B. Hypoglykämie (Unterzuckerung) bei schlecht eingestelltem Diabetes. Die Warnung und Unterstützung während und nach dem Anfall gibt dem Begünstigten eine grosse Sicherheit und erhöht seine Autonomie im Alltagsleben. Dieses Projekt ist für Le Copain eine besondere Herausforderung, welche durch eine spezielle Hilfe von der Stiftung RobMar unterstützt wird.

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