Helping Hands

Le Copain

REDOG

Assistenzprojekte

Helping Hands – Le Copain – REDOG

In Assistenzprojekten wird das eigentliche Wesen der Beziehung zwischen Menschen und Tieren hervorgehoben. Sie beweisen, dass Menschen auf eine wechselseitig wohltuende Weise mit Tieren gemeinsam leben und arbeiten können. Hunde, zum Beispiel, sind nicht nur Haustiere, sondern können auf verschiedene Art und Weise als Helfer oder Assistent eingesetzt werden und dadurch zum Freund und Gefährten des Patienten werden.

Für einsame oder behinderte Menschen können sich diese Hilfeleistungen in einer Beziehung als wertvoll und positiv erweisen indem sie eingesetzt werden, um den Gesundheitszustand und das generelle Wohlbefinden des Patienten zu verbessen. Assistenzprojekte können parallel oder zusätzlich zur Krankenhauspflege angewendet werden und bieten Patienten sowohl alternative therapeutische Möglichkeiten zur Genesung oder dienen der Verbesserung des Allgemeinbefindens.

Die Tiere werden besonders ausgebildet, um bei der Pflege des Menschen mitzuwirken und als Lebensbegleiter zu agieren. Sie bringen Unabhängigkeit, Gesellschaft, Würde und Hoffnung mit sich.

Assistenzprojekte beinhalten eine dynamische Wechselwirkung in der Mensch-Tier Bindung; die Tiere verlassen sich auf den Menschen hinsichtlich Nahrung, Pflege und Unterkunft und geben umgekehrt Liebe und Hingabe zurück. Auf Menschen kann dies einen tiefgreifenden psychologischen Einfluss haben. Die Beziehung ist noch intensiver bei Körperbehinderung wo die Tiere die Lebensqualität des Einzelnen erheblich verbessern können. Es entsteht dadurch eine Art Partnerschaft, in der jeder sich auf den anderen verlassen kann.

Tiertherapie kann ebenso Menschen welche an Schizophrenie leiden helfen sich im Alltagsleben motivierter zu fühlen. Besonders auf autistische, Aufmerksamkeits-Defizit gestörte Kinder, welche Kommunikationsschwierigkeiten aufweisen, kann die Freundschaft und der Trost eines Tieres wohltuend einwirken. Das ist einer der vielen Aspekte der Mensch-Tier Bindung.

Ebenfalls ermöglicht das extrem feine Gehör der Hunde den Notrettern, Menschen bei Naturkatastrophen wie Erdbeben, Lawinen oder Erdrutsch zu lokalisieren, dank dem Einsatz ihrer ausgebildeten Katastrophenhunde.

Assistenzprojekte ermöglichen es unsere Kenntnisse und das Verständnis für die Mensch-Tier Beziehung zu erweitern und tragen somit zur Sensibilisierung von Menschen bei, welche potenziell durch die Tiertherapie ihre Lebensqualität verbessern könnten.